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Doppelmord à la Carte 2.0

Jakob Stein

Doppelmord à la Carte 2.0

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Februar 2024

280 Seiten, Pb.
ISBN: 978-3-943758-62-7
EUR 14,90

Zum 70. Geburtstag der Kleinmarkthalle!

Doppelmord à la carte, 2.0
Eine Kriminalgeschichte aus der Kleinmarkthalle
von Jakob Stein

„…Staub, Lärm, Absperrungen über Jahre hinweg. Auf dem Parkplatz vorne stehen die Kräne, das Baumaterial, Container und was sonst notwendig ist. Glauben Sie allen Ernstes, da kommt noch jemand?“
Schwaner hatte keine Antwort. Frau Roland drehte sich um und zeigte die Galerie entlang. „Glauben Sie, es wird eine Kundin, die hier samstags Austern zu einem Glas Champagner schlürft, das in einem Container hinterm Haus, neben der Müllpresse tun?“ (Doppelmord 2.0, S. 87 ff)

Zehn Jahre nach dem ersten Erscheinen erzählt Jakob Stein „Doppelmord“ nochmals völlig neu. Er lässt dabei viele Veränderungen aus dieser Zeit einfließen und knüpft an die teils ungewisse Zukunft der Kleinmarkthalle an.

Frankfurt am Main/Februar 2024. Im Kühlhaus Nummer 4 der Frankfurter Kleinmarkthalle liegt der leblose Eigentümer des Standes Valentino – Feinkost und Delikatessen seit 1982. Ein Trüffel am Tatort wirft zahlreiche Fragen auf. Nur wenige hundert Meter entfernt schwimmt zeitgleich die Leiche des Sternekochs Mirko Leininger im Main. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Toten mehr verbindet als nur die räumliche Nähe ihrer Fundorte.

Der Roman:
Anlässlich des 60. Geburtstages der Kleinmarkthalle erschien 2014 Doppelmord à la carte, der erste und bislang einzige Krimi über die Frankfurter Kleinmarkthalle. Zum Siebzigsten plante Jakob Stein zunächst einen neuen Roman zu schreiben, entschied sich aber schließlich für eine komplette Neubearbeitung des ursprünglichen Textes. So ist, zehn Jahre später, ein neues Bild der Kleinmarkthalle entstanden, mit anderen Farben und Pinselstrichen gemalt.

Die Kleinmarkthalle:
Die Frankfurter Kleinmarkthalle ist einer der Lieblingsplätze der Stadt und in ihrer Art einzigartig in Deutschland. In seiner wechselvollen Geschichte stand „der Bauch von Frankfurt“ schon mehrfach vor tiefgreifenden Veränderungen, zuletzt Anfang der 2000er-Jahre, als ein kompletter Abriss oder gar eine Verlegung aus der Stadtmitte heraus zur Diskussion standen. In 2024 soll die seit Jahren geplante und dringend notwendige Sanierung beginnen. Damit geht, so könnte man sagen, wieder eine Ära der Kleinmarkthalle zu Ende. Die veranschlagte Bauzeit beträgt etwa vier Jahre und die Arbeiten sollen während des laufenden Betriebs stattfinden. Die Auswirkungen werden für einzelne Händler massiver sein als für andere. Die Spannungen unter den sechzig Standbetreibern nehmen zu. Das politische Klima tut ein Übriges. Ein ergiebiges Umfeld für eine Kriminalgeschichte, die viele Besonderheiten der Kleinmarkthalle beleuchtet.

Doppelmord à la carte, 2.0 ist eine spannende Kriminalgeschichte aus der Kleinmarkthalle, geschrieben von einem Insider, die auf viele aktuelle Themen rund um die „Hall“ und ihre sechzig Händler unter einem Dach eingeht.

Jakob Stein, lebt seit über 30 Jahren in Frankfurt am Main. In seiner Berufslaufbahn arbeitete er sowohl im Buchhandel als auch bei verschiedenen Verlagen und dem Börsenverein. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er den Hessen Shop (u.a. in der Kleinmarkthalle) und ist dadurch mit allen Facetten des Marktbetriebes dort vertraut. Weitere Infos unter: www.jakob-stein.de

Die Buchpremiere „Doppelmord 2.0“ findet am Donnerstag, den 14.3.2024, 19.30 Uhr, in der Stadtbücherei Zentralbibliothek, Hasengasse 4, gegenüber der Kleinmarkthalle statt. Jakob Stein liest aus seinem Roman und diskutiert darüber mit einigen Händlern von nebenan.


Pressestimmen

Rivalitäten bis aufs Blut - Ein Mord erschüttert die Kleinmarkthalle

Norbert Rojan vom dortigen Hessenshop hat seinen Debütkrimi von vor zehn Jahren mit Frankfurter Zeitgeschichte aktualisiert.

Im Kühlhaus Nummer 4 liegt die Leiche des Feinkosthändlers Alexis Kazikis. Direkt daneben findet sich unter einem Regal ein schwarzer Trüffel. Delikater kann man sich einen Mord in der Frankfurter Kleinmarkthalle kaum vorstellen. Zumal dann, wenn wenige hundert Meter weiter am Eisernen Steg der leblose Körper des Sternekochs Mirko Leininger schwimmt.

„Doppelmord à al carte 2.0" hat der Autor und Verleger Norbert Rojan daher seinen Krimi zum 70. Geburtstag der Kleinmarkthalle getauft. Wie der Titel erahnen lässt, ist die Geschichte nicht völlig neu, sondern wurde vor zehn Jahren zum 60. Geburtstag der Kleinmarkthalle bereits zum ersten Mal veröffentlicht. „Ich habe natürlich auch an einen völlig neuen Fall gedacht. Doch dann lag es näher, die Handlung von damals vor dem Hintergrund der nun anstehenden Hallensanierung und den damit verbundenen Sorgen und Konkurrenzkämpfen der Gewerbetreibenden zu aktualisieren", erklärt Rojan.

Während sich der Tod von Kazikis schon bald als Mord durch Ersticken erweist, tappen Hauptkommissar Martin Schwaner mit seinem Team und die Rechtsmedizinerin Sandra Thielacker bei Leininger längere Zeit im Dunklen: Er starb durch K.o.-Tropfen.Doch wie wurden sie ihm verabreicht, war es wirklich Mord odervielleicht doch eher Selbstmord?

Doch ganz offensichtlich verbindet die beiden Toten weit mehr miteinander als nur die scheinbar zufällige Nähe ihrer Fundorte. „Einen Einschnitt gab es in der Kleinmarkthalle ja bereits in den 60er und 70er Jahren, als immer mehr Händler aus Südeuropa, Nordafrika und anderen fernen Länder dort Südfrüchte, exotisches Gemüse und andere exquisite Spezialitäten angeboten haben", blickt Rojan zurück. Er selbst gilt mittlerweile als Insider, denn er ist mit seinem Hessen-Shop schon seit mehr als zehn Jahren dort vertreten. Doch schwarze Trüffel setzen der kulinarischen Schlemmerei die Krone auf. „So eine schwarze Knolle kann schon mal 40 bis 50 Euro kosten", erklärt Rojan am Feinkoststand von Alinasti, dem Nachfolger von Valentino - dort, wo auch der fiktive Händler Ale- xis Kazikis arbeltele. Entsprechend umkämpft ist das Geschäft. Doch reichen die harten Bandagen als Mordmotiv aus?

Undurchsichtigbleibt zunächst auch der Sternekoch Mirko Leininger, ein erfolgreicher Quereinsteiger, gefördert von Freunden. Besonders seine intensive Freundschaft zu Direktor Burkhard Heinen sorgt auch in der lokalen Presse für viel Klatsch. „Neid und Eifersüchteleien ist da Tür und Tor geöffnet", verrät Rojan.

Was auch für die Gewerbetreibenden in der Kleinmarkthalle gilt, die mi Kriminalroman von der Sprecherinitiative Katharina Roland und Mohamed Ozdal vertreten werden. „Auch ich engagierte mich entsprechend nach der Eröffnung unseres Hessen- shops 2013", berichtet Rojan.

Der Streit um die Sanierung spielt mit.

Und da erlebte er die typischen Interessenskonflikte: Händler machen ihr Hauptgeschäft eher am Vor- und frühen Nachmittag,Gastronomen eher am späten Nach- und frühen Abend. Bis heute gibt es daher Diskussionen mittag um Öffnungszeiten. „Und wehe, der benachbarte Stand bietet einheimische oder internationale Spezialitäten noch einladender und verführerischer an, dann sind Rivalitaten regelrecht programmiert", schmunzelt Rojan.

Begleitet durch den jahrelangen Streit um Abriss oder Sanierung - nach momentanem Stand sollen die Sanierungsschritte bei laufendem Betrieb Ende 2024/Anfang 2025 beginnen - fällt Rojans Neuauflage Frankfurts erstem Kleinmarkthallenkrimi um ein gutes Drittel umfangreicher aus als die erste Version, die zugleich auch Rojans Erstling im Krimigeschäft war.

Seitdem hat der Autor viel gelernt: Nicht nur, dass der sportliche Kommissar Schwaner, seine frischverliebte Partnerin Thielacker und das übrige Team genauso ihre eigene, die Ermittlungen spannend unterstützende Vita brauchen. „Auch die Täter und Opfer mit ihren Charakteren müssen viel detaillierter und facettenreicher dargestellt und Schwaner. Hier wollte er in der gezeichnet werden, betont Ursprungsfassung ähnlich dynaund sportlich vorgehen wie sein Ermittlungsteam. „Aber wenn verdächtige Personen allzu schnell verhaftet werden, bleiben viele spannende Hintergründe auf der Strecke." Deshalb hat er die Neuauflage noch um einige spannende Details bereichert.

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