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Punkt, Linie: Mord!

Jakob Stein

Punkt, Linie: Mord!

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336 Seiten, illustriert von Stephanie Zink, Pb mit Klappenbroschur
ISBN: 978-3-943758-81-8
EUR 19,90

Ein mathematischer Kriminalroman von Jakob Stein

Ich schätze den >Kriminalroman< als solchen nicht. … Was hier not tut, wäre die Einsicht, dass wir ALLE Ungeheuerlein sind; beziehungsweise, weniger schockierend ausgedrückt: dass zumindest Gedankenspiele von Lust & Mord zum unveräußerlichen Bewusstseinsbestand auch des normalen Bürgers gehören. Das >Alltägliche< ist noch nicht halb so klar, wie man sich einzubilden pflegt … (Arno Schmidt)

Frankfurt am Main/August 2023. Das neue Buch von Jakob Stein „Punkt, Linie, Mord!“ ist kein Kriminalroman im herkömmlichen Sinne, setzt es doch ganz eigene Akzente: Ein zur Polizeischule weggelobter Kommissar, der eine mathematisch fundierte Ermittlungsmethode ersinnt. Düstere Geheimnisse der Nachbarn, die sich nie wirklich lüften lassen. Eine imaginäre Schulklasse, die ihr Eigenleben entwickelt. Die Ex-Kolleginnen und –Kollegen, die ständig zwischen Freund und Feind wechseln. Und nicht zuletzt die Erkenntnis, dass jede Beobachtung auch täuschen kann (siehe: Gettier-Problem).

Was ist Mathematische Kriminalistik (MK)?:
Die „Dreiecks“-Beziehung ist die häufigste Ursache einer Gewalttat. Demzufolge könnten Winkel und Seitenlängen Nähe oder Ferne der Beteiligten zeigen, Um- und Inkreis sowohl Opfer wie Täterumfeld. Punkte stehen für Personen und Linien für ihre Verbindung zueinander. Lassen sich somit die uralten Axiome der Geometrie auf die tägliche Ermittlungsarbeit des Kriminalisten anwenden? Vor allem bietet die Abstraktion der Mathematik einen deutlich größeren Abstand zu realen Ereignissen, was Kommissar Schwaner in seiner aktuellen Verfassung sehr entgegenkommt.

Der Roman:
In Punkt, Linie, Mord! ist der Ermittler auf sich alleine gestellt. Es fehlen ihm alle gängigen Mittel der Polizeiarbeit. Geblieben sind ihm lediglich seine Wahrnehmung und die fixe Idee, dass das Leben der Menschen und ihr Alltag sich in beschreibbaren Bahnen bewegt.
Jakob Stein vermittelt allen, denen Mathematik bislang unzugänglich und abgehoben erschien, einen völlig neuen und unterhaltsamen Zugang. In Punkt, Linie, Mord! werden keine Formeln benötigt. Stein zeigt, was die Mathematik im Grunde ist: Eine Sprache, in die der Mensch seine Umwelt übersetzt. Der berühmte Mathematiker David Hilbert sagte: „Punkte, Linien, Flächen könnten genauso gut Tisch, Stuhl oder Bierseidel heißen.“ Warum also nicht Täter, Opfer, Zeuge? Was Mathematik und Kriminalistik auf alle Fälle verbindet, ist ihr logischer Weg von der Annahme zum Beweis.

Die Handlung:
Martin Schwaner, ehemals Leiter des Kommissariats 11 im Polizeipräsidium Frankfurt, ist krankheitsbedingt vom aktiven Dienst freigestellt. Er bereitet sich zu Hause auf seine künftige Tätigkeit als Lehrkraft an der Polizeischule vor. Schwaner möchte seinen Schülern einen völlig neuen Ansatz der Ermittlungsarbeit vermitteln: die Mathematische Kriminalistik.
Einige merkwürdige Beobachtungen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft kommen dem Kommissar a.D. da gerade recht. Das wohlhabende Ehepaar von nebenan ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Nicht nur um sein neues System zu testen, ermittelt Schwaner auf eigene Faust. Schon bald gerät er dabei mit seinen Ex-Kollegen vom K11 in Konflikt. Schritt für Schritt, Lemma für Lemma kommt Schwaner der düsteren Vergangenheit seiner Nachbarn auf die Spur. Kann er den vermeintlichen Fall mit den Gesetzen der Geometrie lösen?

Spannend, unterhaltsam und mit zahlreichen, überraschenden Wendungen erzählt Jakob Stein eine Kriminalgeschichte einmal völlig anders. Wie nebenbei lernen Leserin und Leser etwas über Pythagoras & Co. Dabei helfen die Illustrationen von Stephanie Zink, die mit skizzenhaftem Strich, manch komplexe Frage enträtselt.

Jakob Stein, im Saarland geboren, lebt seit über 30 Jahren in Frankfurt am Main. In seiner Berufslaufbahn arbeitete er sowohl im Buchhandel als auch bei verschiedenen Verlagen. Weitere Infos unter: www.jakob-stein.de
Stephanie Zink siehe www.kleinform.de


Pressestimmen

Gießener Allgemeine am 30. 9. 2023