
Walter Günther
Die mechanische Bratwurst
Die Erfindungen des Schlossermeisters Walter Günther
NEU
November 2011
21,5 x 26,5 cm
ISBN: 978-3-938783-79-5
EUR 29,90
In der heutigen Zeit, in der alle Geräte schneller, komplexer und automatisch funktionieren sollen, bilden die Erfindungen von Walter Günther einen wunderbaren Gegenpol. Ist die ausführende Mechanik in der modernen Welt dem menschlichen Auge verborgen, so wird sie in diesen phantastischen Maschinen in den Mittelpunkt gerückt, wird zum eigentlichen Kern des Apparates und in ihrer Verarbeitung zur Kunst.
Seine Werkstatt ist eine Welt aus längst vergessenen Erinnerungen – Kindheitsträume zwischen Jules Verne und Pan Tau. (FAZ über Walter Günther)
Pressestimmen
„Er war ein stilles Kind, hat immer schon viel getüftelt“, verrät seine Mutter über ihren Sohn, der hauptberuflich als Betreuer in den Praunheimer Werkstätten arbeitet und erklärt, dass es in seinem Kopf wie in seiner Werkstatt zugeht. Der sieht man an, dass Walter ein Mechanik-Begeisterter ist, dem Elektrik, digitale Steuerung, Strom und Batterien zuwider sind. Dieser Logik gemäß hat er noch eine handbetriebene Schlagbohrmaschine, ein Stahlwolle-Feuerzeug, eine Schaumkusswurfmaschine und einen Serviettenwilli erfunden, mit dem man manuell Servietten aufpicken kann. Für Willi hat sich sogar mal die Firma WMF interessiert. Geld bringt das Ganze nicht ein. Aber wie grau und fad diese Welt wäre, wenn es nicht den Tüftler in der Wielandstraße gäbe, hat auch der B3 Verlag erkannt und über Günthers unverzichtbare Errungenschaften ein Buch gemacht.
Frankfurter Rundschau
Wer braucht eine Schaumkusswurfmaschine? Oder ein Stahlwolle-Feuerzeug? Brauchen wohl niemand. Aber mögen, so wie Walter Günther. Der Erfinder der Geräte, die nun im B3 Verlag vorgestellt werden.
Irgendwie, findet Walter Günther, sei die Verbindung zwischen Mensch und Maschine mit der Zeit verloren gegangen. "Mit der Fingerspitze auf einem Display rumdrücken, zählt nicht", sagt er. Der gelernte Schlossermeister will verstehen, wie eine Maschine funktioniert, und sehen, was im Inneren passiert. Bei seinen Erfindungen ist genau das möglich. Vielleicht hinken sie ihrer Zeit hinterher, dafür strahlen sie aber einen scheinbar in Vergessenheit geratenen Charme aus.
Journal Frankfurt
Die Maschinen von Walter Günther laufen allesamt ganz ohne Strom, ohne Batterien, sondern einzig und alleine durch mechanische Prozesse. Und durch die enorme Leidenschaft, die Günther in jedes seiner Projekte gesteckt hat. Und die ist dann auch in diesem Buch deutlich zu spüren. Sowohl in den von Matthias Wenger fotografierten Bildern, als auch in den Texten, die nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch präsentiert sind. Ein wunderbares Buch, dass nicht nur Freizeit-Tüftlern wärmstens ans Herz gelegt werden kann.
Frankfurt-Tipp
